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In eigener Sache

Die Antiimperialistische Plattform (AIP) hat ihre Auflösung beschlossen und diesen Schritt bereits vollzogen. Die Internetseite www.antiimp.de bleibt die nächsten Wochen noch erhalten, wird aber nicht mehr aktualisiert.
Als sich die AIP im März 2009 gründete, war es das Ziel, dem antiimperialistischen Lager eine Plattform zur Verfügung zu stellen, auf der sich die verschiedensten Gruppen und Einzelpersonen begegnen und austauschen können. Obwohl die Seite vielfach besucht wurde, gab es darüberhinaus kaum versuche zur Kontaktaufnahme. Auch unterstützende Beiträge und Artikel blieben weitestgehend aus.
Offenbar ist eine Plattform innerhalb des antiimperialistischen Lagers nicht notwendig. Da wir unsere Arbeit nicht als Selbstzweck verstanden haben, wurde die Auflösung beschlossen und durchgeführt.

ACN/AKN politische Erklärung

vom Antikapitalistischen Netzwerk (ACN/AKN)

Aufruf zur Bündelung der antikapitalistischen Kräfte in Europa:faust13
Im Jahre 2012 sieht sich ganz Europa – wie auch der gesamte Globus- konfrontiert mit einem äußerst gefährlichen Feind: dem totalitären Kapitalismus. Viele Staaten sind bereits verloren und der Fall weiterer ist vorprogrammiert. Wir wissen um die brutalen Auswirkungen des Kapitalismus die Völker und ihre Umwelt. Die Folgen des Kapitalismus machen sich auf dem gesamten Kontinent schmerzhaft bemerkbar: wachsende Armut, Profitgier, soziale Ausgrenzung, Massenarbeitslosigkeit, politische und wirtschaftliche Korruption und Ausbeutung, wohin man auch immer schaut.

Es handelt sich dabei jedoch nicht, wie man uns immer versucht glaubhaft zu machen, um eine „Krise“! Nein, dies ist die neue strukturelle Realität des Kapitalismus. Der Kapitalismus ist ein System, das auf dem Prinzip der Vorherrschaft einer kleinen Elite basiert. Das Prinzip der systematischen Ausbeutung von Land und Leuten zur Maximierung des finanziellen Gewinnstrebens der Elite zeichnet ihn aus.
Unser Kampf gegen den Kapitalismus ist nicht neu, darum ist es klar, daß es nun an der Zeit ist die traditionellen Strategien und Taktiken zu überdenken. Um erfolgreich im Kampf gegen einen modernen kapitalistisch-diktatorischen Staat zu sein, benötigen wir neue Taktiken, Themen, Aktionsfelder und einen anderen Gesamtrahmen. Besonders nötig ist es aber, die Isolierung und Zersplitterung der verschiedenen, schon existierenden Gruppen zu überwinden. Wir legen die Betonung auf die internationale Konvergenz und den damit verbundenen Erfahrungsaustausch zu Verstärkung unseres Kampfes.
Aus diesen Gründen und nach einem gebührenden Austausch von Standpunkten und Analysen wurde auf einer internationalen Konferenz, am 2.12.11 in Mailand, das lose Kollektiv           ACN/AKN    gegründet. Eine Gruppe mit vielen erfahrenen und politisch gefestigten Personen erhebt ihre Stimme und wird eine Verbindung zwischen lokalen Kämpfen und Organisationen zu schaffen, um den globalen Kampf gegen den internationalen Kapitalismus zum Erfolg zu führen.

ACN/AKN politische Erklärung

ACN/AKN (Anti-Capitalist_Network/Anti-Kapitalistisches_Netzwerk) ist ein Projekt zur Verknüpfung der verschiedenartigen antikapitalistischen Bewegungen in  Europa.
Es schafft eine Basis für Gruppen und Einzelpersonen, um die Mittel und Wege in einem gemeinsamen Kampf gegen die Diktatur des kapitalistischen Systems zu vereinen.
ACN/AKN ist keine Partei oder Organisation, sondern vielmehr eine Plattform um dezentrale politische Aktionen zu koordinieren. Es gibt keine Mitglieder oder Führung oder andere feste Strukturen. Es gibt auch keine absolut festgelegten Standpunkte oder Unvereinbarkeitsbeschlüsse.
Dennoch haben sich, im gegenseitigen Einvernehmen 5 Grundsätze gefunden. Diese sollen Anregungen und Zielsetzung zugleich sein:

  1. Eine klare Absage an Kapitalismus, Imperialismus und Globalisierung.Ablehnung aller Handelsabkommen, Institutionen und Regierungen die die zerstörerische Globalisierung unterstützen.
  2. Die Ablehnung aller Formen von Ausbeutung, Herrschaft des Kapitals und den daraus resultierenden Profiten. Die Verweigerung des kapitalistischen Lebensstils (Konsum) mit all seinen uns aufgezwungenen Formen wie Konsumzwang und den anerzogenen Bedürfnissen. Wir erkennen und achten die Würde aller Menschen, der Tier und der Umwelt .
  3. Statt weit verbreiteter Resignation und Verzweiflung ist es notwendig die weit verbreitete Wut und Angst zu bündeln und in Widerstand zu lenken.Wir benötigen Gegenpropaganda und auch öffentliche Aktionen um uns Gehör zu schaffen. Nötig ist die Verbindung von Konzepten, Praktiken und Lösungen um eine wirksame Alternative zu den aktuellen hässlichen und unmenschlichen Strukturen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens zu schaffen. Wir werden zeigen das der Widerstand lebendig ist und  eine andere Welt möglich ist.
  4. Aufruf zu direkten Aktionen, zivilen Ungehorsam  und Protesten z.B. gegen die Schließung von Fabriken oder prekärer Arbeit (Zeitarbeit) als Zeichen solidarischer Aktion. Unterstützung des Kampfes sozialer Bewegungen und den damit verbundenen Formen des Widerstands. Die Achtung des Lebens und der Rechte der Völker verbunden mit der Schaffung von autonomen befreiten Zonen als alternativen zur kapitalistischen Welt.
  5. Eine organisatorische Philosophie mit dem Konzept der vollständigen Dezentralisierung und Autonomie. Diese Einstellung ermöglicht unabhängiges freies Arbeiten aller Kräfte.
Verwandelt Wut und Protest in Widerstand ! Wir sehen uns auf der Straße!
Nemmt mit uns Kontakt auf und schließt euch uns an:

ACNAKN@googlemail.com

Aufruf zu den Protesten gegen die SiKo 2012

von ALM auf linksunten.indymedia.org

Den Kapitalismus und seine Kriege+Krisen beenden!

Den Widerstand aufbauen!

1639632995.thumbnail„Krieg, das geht mich doch nichts an.” So denken viele, die sich vielleicht mehr Sorgen wegen ihres unsicheren und beschissen bezahlten Jobs machen. Dabei haben Ausbeutung und Kriege ein und dieselbe Ursache: das kapitalistische System. Eine andere Gesellschaft ohne Ausbeutung und Kriege können wir nur erreichen, wenn wir den Kapitalismus überwinden.

Kapitalismus heißt Ausbeutung von Lohnabhängigen für die Profite der Unternehmer. Jede/r fünfte Lohnabhängige in Deutschland- mehr als 6 Millionen Menschen- arbeitet für Billiglöhne: oft nicht mal 3 Euro in der Stunde! Arbeit und trotzdem arm. 18 Millionen Menschen arbeiten prekär, befristet oder ohne Sozialversicherung! Wer nicht in Arbeitslosengeld II und 1- Euro-Jobs abrutschen will, muss sich zu den miesesten Bedingungen ausbeuten lassen. Um Unternehmensprofite zu garantieren, stockt der Staat Dumpinglöhne mit Steuergeldern auf Hartz IV-Niveau auf, während deutsche Konzerne Rekordgewinne verbuchen und die Zahl der Millionäre weiter wächst: Die Steuergeschenke an Unternehmen, Spitzenverdiener und Reiche beliefen sich in den letzten Jahren auf 300 Milliarden Euro! Diesen Beitrag weiterlesen »

»Es gibt Straßen, die nur von Juden benutzt werden dürfen«

von Detlef Knoll auf jungewelt.de

Gespräch mit Salah Abdel Shafi. Zum aktuellen Stand im Nahostkonflikt und der Antragstellung Palästinas für eine UN-Vollmitgliedschaft

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Salah Abdel Shafi (geb. 1962) ist seit August 2010 Generaldelegierter Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Ökonomie in Berlin/DDR sowie an der Harvard-Universität in Cambridge/USA. Von 2006 bis 2010 war er Generaldelegierter Palästinas in Schweden

Die USA stehen fest an der Seite Israels, haben vor einigen Monaten mit einem Veto eine UN-Resolution gegen den israelischen Siedlungsbau verhindert, ein Veto gegen die Anerkennung Palästinas im Weltsicherheitsrat angedroht und stimmten kürzlich  gegen die Aufnahme Ihres Landes in die UNESCO. Erwarten Sie von US-Staatschef Barack Obama bis zu den nächsten Präsidentschaftswahlen im November 2012 wirkungsvolle Initiativen zur Lösung des Nahostkonfliktes? Diesen Beitrag weiterlesen »

Gedenken an Alexandros

von der Antiimperialistischen Plattform (AIP)

r386814_1805952Vor drei Jahren, am 6.12.2008, wurde in Athen der 15jährige Alexandros Grigoropoulos von einem Bullen feige erschossen. Dieser Mord war der Auslöser für wochenlange Unruhen in Griechenland und auch europaweit.
An jenem 6.12. vor drei Jahren fuhr eine Polizeistreife im Athener Stadtteil Exarchia an einer Gruppe Jugendlicher vorbei, bei der auch Alexandros stand. Die Jugendlichen machten sich einen Spaß und verarschten die Bullen. Diese stiegen aus und gingen auf die Gruppe um Alexandros zu, wo es zu einer verbalen Auseinandersetzung kam. Der Bulle Epaminondas Korkoneas zog dabei seine Waffe und erschoss Alexandros mit einem gezielten Schuss. Dann gingen die Bullen weg und ließen ihn liegen. Die staatlichen Medien versuchten das ganze später zu verdrehen, behaupteten die jugendliche Gruppe habe Steine auf das Bullenfahrzeug geworfen und es seien zwei Warnschüsse abgegeben worden, wobei ein Querschläger Alexis tödlich traf; alles also ein tragischer Unfall. Aber warum wurde er dann nach dem tödlichen Schuss einfach  liegengelassen?! Diesen Beitrag weiterlesen »

Russland warnt Israel erneut vor Angriff auf Iran

von rotefahne.eu

Avigdor LiebermanBei Gesprächen mit dem israelischen Außenminister Avigdor Lieberman in Moskau hat Russland Israel wieder vor einem militärischen Vorgehen gegen den Iran gewarnt.
Dies teilte der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Freitag, nach einem Treffen mit Lieberman mit.
Auf die Frage, ob Israel bereits eine Militäroperation gegen Israel vorbereite, gab Rjabkow keine klare Antwort. Das Verhandlungspotenzial sei noch nicht erschöpft, sagte er.
Laut Rjabkow sind einige Länder mit ihrer Sanktionspolitik gegen den Iran zu weit gegangen. “Die Sanktionen überwiegen deutlich das, was jetzt auf dem Gebiet der Verhandlungen getan wird.”

Der israelische Präsident Shimon Peres hatte Anfang November gesagt, der Iran stehe kurz davor, eigene Atomwaffen zu bauen. Einen Angriff Israels und anderer Länder gegen den Mullah-Staat halte Peres für wahrscheinlicher als eine diplomatische Lösung. Laut israelischen Medienberichten warb Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im israelischen Kabinett bereits für einen Angriff auf den Iran. Diesen Beitrag weiterlesen »

Frieden in Afghanistan: Ohne Interventionstruppen – Waffenstillstand jetzt

von afghanistanprotest.de

RTEmagicC_9a38769ac7.JPGBonn, 5.12.2011: Zufrieden sind die Veranstalter mit dem Ablauf ihrer Protestdemonstration, Aktionen und Kongress gegen Petersberg II vom 3. bis 5. 12. 2011. „Natürlich hätte sich die Friedensbewegung mehr Beteiligung gewünscht, dafür waren wir aber auf gehaltvolle Weise präsent“, so das Resümee von Mani Stenner vom Netzwerk Friedenkooperative in Bonn. „Es ist uns erfolgreich gelungen, den Petersberg II-Gipfel kritisch zu begleiten. Und das trotz der rigorosen Sicherheitsmaßnahmen der Polizei. Damit haben wir in diesen Tagen auch das Demonstrationsrecht erfolgreich verteidigt.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Bundesrepublik wegen Polizeigewahrsam verurteilt

von der Antiimperialistischen Plattform (AIP)

heiligendamm_HA_Ham_583149cViereinhalb Jahre nach dem G8-Gipfel in Heiligendamm hat der Europäische Menschengerichtshof in Straßburg mit einem Urteil die Freiheitsentziehung zweier Aktivisten für rechtswidrig erklärt. Der Gerichtshof hat festgestellt, dass die beiden Beschwerdeführer zu Unrecht für die Dauer von fast sechs Tagen in polizeilichem Präventiv-Gewahrsam gehalten wurden, nachdem bei einer Fahrzeugüberprüfung Transparente mit den Aufschriften “Freedom for all prisioners” und “Free all now” bei ihnen gefunden worden waren. Polizei und Gerichte in der BRD sahen in den Transparenten einen Aufruf zur “Gefangenenbefreiung” und ordneten daraufhin Freiheitsentziehung während der Dauer des Gipfels an.

Der Straßburger Gerichtshof hat nun festgestellt, dass diese Form der Freiheitsentziehung gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt. Verletzt wurde demnach das Freiheitsrecht aus Art. 5 sowie die Versammlungsfreiheit aus Art. 11 der Konvention. Der Gerichtshof hat ausdrücklich festgehalten, dass der Polizeigewahrsam keine der fünf in Art. 5 Abs. 1 EMRK abschließend benannte Formen zulässiger Freiheitsentziehung war. Besonders wichtig in der Begründung: “Solange keine konkret zu erwartende und zu ahndende Tat oder Pflichtverstoß zu benennen ist, darf das Freiheitsrecht nicht beschränkt werden”. Gerade weil in der BRD die willkürliche Freiheitsentziehung bei politischen Protesten an der Tagesordnung ist, hat dieses Urteil eine besondere Bedeutung.

Merkwürdig ist nur, dass der vorliegende Fall Gerichten in der Bundesrepublik insgesamt sieben Mal zur Entscheidung vorlag und diese nicht einsehen wollten, was nun auf internationaler Ebene ganz klar gesagt wurde: Es gab überhaupt keinen Grund die beiden Aktivisten sechs Tage ins Gefängnis zu stecken. Die Justiz muss nun reagieren und dafür sorgen, dass die Polizei nicht mehr Protestierende oder unliebsame Personen einfach mitnehmen, einkesseln oder für Stunden oder gar Tag wegsperren darf.

Im Gedenken und Solidarität

von 1236 Gefangene aus Griechenland

lambros2Wir ehren den Revolutionär, den Rebellen, das Mitglied des Revolutionären Kampfes, Lambros Fountas, der kämpfend in einer bewaffneten Auseinandersetzung mit den Hunden der Herrschenden gefallen ist.

Der Staat und seine Söldnerchen nehmen nach und nach die Maske ihrer vorgeblichen Leglität ab und exekutieren und sperren alle diejenigen ein, die sich nicht ihren Gesetzen unterwerfen, sondern für Würde und Freiheit kämpfen.

Wir, Gefangene in den griechischen Gefängnissen wissen sehr gut, dass die Gerechtigkeit weder in den Polizeizellen noch in den Gerichtssälen oder den Höhlen der Kerker wohnt.

Es ist an der Zeit, dass auch die anderen aufwachen…

Freiheit für die Mitglieder des Revolutionären Kampfes, Mitkämpfer und Genossen von Lambros Fountas, Pola Roupa, Nikos Maziotis, Kostas Gournas.

Freiheit für die drei Anarchisten Sarantos Nikitopoulos, Vangelis Stathopoulos, Christoforos Kortesis, die als Mitglieder des Revolutionären Kampfes verfolgt werden und die Beschuldigungen zurückweisen.

Freiheit für alle die in den Zellen sind!

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Russische Hilfe

von Karin Leukefeld auf jungewelt.de

Moskau entsendet Flugzeugträger vor Syriens Küste. Kein Stopp der Waffenlieferungen an Damaskus
imagesDie Spannungen zwischen dem Westen und Rußland wegen des unterschiedlichen Umgangs mit Damaskus nehmen zu. Die USA, die Europäische Union, die Türkei und die Arabische Liga folgen in ihrer Politik weitgehend den Forderungen der syrischen Exilopposition. Mit Sanktionen, der Ablehnung eines nationalen Dialogs und der Androhung einer Militärintervention ist es ihnen gelungen, Syrien weitgehend zu isolieren. Die BRICS-Staaten Brasilien, Rußland, Indien, China und Südafrika kritisieren dagegen das gewaltsame Vorgehen syrischer Sicherheitskräfte, setzen sich aber zugleich aktiv für einen Dialog ein. Zudem weisen sie auf bewaffnete Aufständische in dem Mittelmeerstaat hin, die mit ausländischer Unterstützung die arabische Republik destabilisieren. Die »Freie Syrische Armee«, deren Anführer unter dem Schutz der Türkei von einem Flüchtlingslager nahe der Grenze nach eigenen Aussagen Angriffe in Syrien koordinieren, fordert den »Sturz des Regimes« und verlangt dafür nach dem Vorbild Libyens Hilfe von der NATO. Diesen Beitrag weiterlesen »